Katja Huber würde gerne öfter und länger im kleinen Ruhm und in großen Strömen in der russischen Provinz baden oder am Strand von Coney Island Richtung Osten blicken, schätzt sich aber glücklich, ihren Lebensmittelpunkt zwischen Schallwellen und Schreibphasen an der Münchner Isar gefunden zu haben.

 

Obacht!!!

Am 28.08.18 erscheint er, mein neuer Roman:

Unterm Nussbaum

Miriam bucht für ihre Mutter einen Flug nach München, den diese nicht antreten wird, während ihre Familie sich in der vermeintlichen Idylle bereits auf das große Fest vorbereitet.

Die Erzählung aber beginnt früher, in den Dreißigerjahren, als die aufkeimende Liebe zweier junger Frauen mit der Machtübernahme Hitlers eine dramatische Wende erfährt. Nur ist Barbaras Kindern diese Vergangenheit ihrer Familie noch verschlossener als das Rätsel um ihre verschiedenen Väter. Erst ein merkwürdig erscheinender Nachbar und sein Sohn bringen Licht in dieses Dunkel, das ein Schicksal von blendender Intensität birgt.

SECESSION VERLAG

GEBUNDEN OHNE SCHUTZUMSCHLAG

ETWA 270 SEITEN

CA. € (D) 24.00 | € (A) 24.70

ISBN 978-3-906910-42-0

ISBN 978-3-906910-43-7 (E-BOOK)

 

LESUNGEN: 

 

Unterm Nussbaum

16.09.2018

Café im Blauen Haus, 

Prinz-Ludwig-Straße 23

86911 Dießen

Katja Huber stellt ihren neuen Roman vor

Lesung mit Live-Musik von Kaiser Lickleder

 

Unterm Nussbaum

 05.10.2018, 20 Uhr

Literaturhaus, Bibliothek,

Salvatorplatz 1,

80333 München

Katja Huber stellt ihren neuen Roman vor

Lesung mit Live-Musik von Kaiser Lickleder

Moderation: Barbara Schäfer, Deutschlandfunk

 

 

 

 

 

WER WOLLEN WIR GEWESEN SEIN?

staatstheater darmstadt 2017/2018

Wir alle haben Vorstellungen davon, was von uns - im Idealfall - einmal erzählt werden könnte. Doch was tun wir ganz konkret schon heute, damit diese Erzählung einmal Wirklichkeit werden wird? Und ganz abgesehen von unserer individuellen Geschichte, wie sieht es mit unserer gemeinsamen Geschichte aus? Was soll von uns als Gemeinschaft - im Idealfall - einmal erzählt werden? Was tun wir ganz konkret schon heute, damit diese Erzählung über unsere Gesellschaft einmal Wirklichkeit werden wird? - Es wird einmal an uns gelegen haben, ob wir die gewesen sein werden, die furios an ihren eigenen Ansprüchen gescheitert sein werden oder die, die ihre Vorstellungen von Demokratie und offener Gesellschaft offensiv verteidigt und lebendig umgesetzt haben werden: WER WOLLEN WIR GEWESEN SEIN? Eine audio-visuelle Installation und Verabredung mit dir selbst.

 

 

Meet your neighbours in München

Buchhandlung als Begegnungsort.
Autor*innen gestalten gemeinsam mit Gästen, die auf der Flucht nach München gekommen sind, einen gemeinsamen Abend für Leute, die schon länger da sind und für Newcomer. Es gilt: Wenn man sich begegnet, ist alles möglich. Es werden Geschichten erzählt, es wird gelesen, Filme werden gezeigt. Gemeinsam mit ihren neuen Nachbarn entwickeln die Autorinnen und Autoren jeweils einen Abend der Begegnung.

 

 

Von der Kraft der Worte. Ein Abend mit der Autorin Ayeda Alavie (Iran) und dem Schriftsteller Fouad Yazij (Syrien)

Donnerstag, 30. November 2017, 19.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)
Monacensia im Hildebrandhaus, Maria-Theresia-Str. 23,

 

81675 München / Forum Atelier

Silke Kleemann und Martin Lickleder stellen Ayeda Alavie (Iran) und Foaud Yazji (Syrien) vor und sprechen mit ihnen über ihre Erfahrung des Ankommens in Deutschland und das fortwährende Abenteuer des Lebens und Schreibens zwischen den Sprachen und Kulturen.

Die Autorin und Übersetzerin Ayeda Alavie verfasste in ihrer Heimat Iran zahlreiche literarische Texte für Kinder und Jugendliche, die sie teilweise selbst illustrierte. Für ihre Werke wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt erhielt sie große Anerkennung für ihre Übersetzung von Christine Nöstlingers „Maikäfer flieg“ ins Persische und ihre Übersetzung von Michael Endes „Wunschpunsch“ wird ebenfalls bald erscheinen. Seit 2016 übersetzt und schreibt Ayeda Alavie für den Hagebutte Verlag in München, der u.a. zeitgenössische deutsch- und persischsprachige Literatur verlegt und einen Dialog zwischen den beiden Sprachräumen ermöglichen möchte.

Der Schriftsteller Fouad Yazji wuchs als Sohn orthodoxer Christen in Homs auf, studierte Pädagogik und wurde in seiner Heimatstadt Meister im Schachspiel, bevor er sich ganz der Literatur zuwandte. Unter anderem schrieb er den Roman Blaue Wolga und die Erzählung Die sieben Gebete der Liebe. 2011 war er an der Revolution beteiligt und musste Syrien acht Monate später verlassen. Er flüchtete nach Ägypten und konnte von dort im November 2015 als Stipendiat des Writers-in-Exile-Programms (PEN-Zentrum Deutschland) nach München kommen. Im Frühjahr 2017 erschien ein Beitrag von ihm zum Atheismus im Islam in der Anthologie des PEN Zuflucht in Deutschland. 

Eine gemeinsame Veranstaltung der Monacensia und WIR MACHEN DAS. In Zusammen- arbeit mit der Allianz Kulturstiftung und der Stiftung :do.

 

 

Lesung

Die Hoffnung im Gepäck. Begegnungen mit Geflüchteten.

Dienstag, 12. April 2016 um 19:30 Uhr

Buch in der Au

Humboldtstraße 12

81543 München

Lena Gorelik und Katja Huber erzählen die Geschichten von Ahmad Shabab Khedher und Fatima Saber aus dem Irak. Fatima Saber wird zusammen mit Katja Huber ihre Geschichte lesen. 

 

Der Schumann in uns. Benefizkonzert und Lesung mit Su Mao und Katja Huber.De

rShumann in uns: Bnefizkonzert+Lesu

Montag, 25. Januar um 20:00 Uhr

Glockenbachwerkstatt

Blumenstraße 7 München

Su Mao spielt Klavier, Katja Huber schreibt. Beide erheben keinen Anspruch auf Genialität. Am 25. Januar 2015 geben sie sich auf jeden Fall größte Mühe, den Schumann in sich heraus zu kehren. Mit Schumanns Davidsbündlertänzen (Su Mao) und Kurz-und Kürzesttexten (Katja Huber).

 


Silent Space München. 

Bilder von Jens Riecke.

Texte von Karin Fellner, Andrea Heuser, Katja Huber, Christoph

Lindenmeyer, Birgit Müller-Wieland, SAID und Fridolin Schley

160 Seiten, 29,7 x 24 cm

Hardcover mit Schutzumschlag

Durchgehend farbig bebildert

ISBN 978-3-7025-0801-2

€ 34,-

Februar 2016

© Wolf Huber
© Wolf Huber

Geflüchtete erzählen ihre Geschichten – mitreißend, berührend und eindrücklich. Sie erklären, warum sie ihre Heimat im »Spiel mit der letzten Chance« verlassen und welche Gefahren sie überwinden mussten. Für die Anthologie zugunsten von Refugio München haben bekannte Autorinnen und Autoren diese Menschen getroffen oder sie haben über sich selbst geschrieben. Dabei entstanden Porträts, Berichte, Collagen und Gedichte, deren gemeinsamer Kern die Hoffnung ist. 

 

Mit Texten von Friedrich Ani, Christine Auerbach, Nicola Bardola, Brigitte Beil,Doris Dörrie, Gisela Framhein, Lena Gorelik, Katja Hube, Michaela Karl, Suli Kurban, Dagmar Leupold, Lilian Loke, Albert Ostermaier, Asta Scheib, Cornelia von Schelling, Fridolin Schley, Tilman Spengler, Uwe Timm 

Anthologie mit Texten von 18 AutorInnen.

Ein Reader zum Fremden in uns und unserer Gesellschaft in Kooperation mit dem literaturportal-bayern.de

180 Seiten. Klappenbroschur

€ 17,95 [D] € 18,50 [A]

ISBN 978-3-87410-134-9

Seiten: (ca.) 30

Erscheinungsform: Originalausgabe

Erscheinungsdatum: 18.12.2013

ISBN: eBook 978-3-95607-011-2

Format: ePUB und MOBI (ohne DRM)

Roman, 238 Seiten

Secession Verlag, 2014

Wie ein Feuerball stürzt am 6. Mai 1937 die Hindenburg kurz vor ihrer Landung aus knapp hundert Meter Höhe in Lakehurst Borough nahe New York auf den Boden. Sechsunddreißig Menschen sterben in diesem Inferno, zweiundsechzig überleben. Darunter eine junge Frau, die wenige Wochen zuvor noch sich heimlich aus ihrer Beziehung in eine Affäre mit einem hohen Militär stiehlt und sich auf ein Abenteuer einlässt, das so ganz anders endet, als erwartet. Zwei Generationen später macht eine andere junge Frau, Enkelin der ersten, sich auf nach New York, um für ein Buch zu recherchieren über das Leben jüdischer Immigranten in dieser Stadt: So Vieles ist geschehen in diesen wenigen Jahrzehnten!